Unter beruflichen Trainingsmaßnahmen versteht man ein Coaching, um wieder in den Beruf einzusteigen. Als erstes wird mit dem Arbeitswilligen besprochen, wie er seine Bewerbungsunterlagen zu gestalten hat. Eine gute Bewerbungsmappe ist schon der erste Schritt in den Job. Jeder Chef wird sich die Mappe erst gar nicht ansehen, wenn die äußere Form nicht passt. Als Foto für die Bewerbungsmappe muss ein Porträtfoto gewählt werden.
Urlaubsfotos oder Ganzkörperfotos sind absolut unpassend. Ist die Mappe in Ordnung, wird der Coach mit dem Klienten das Bewerbungsgespräch üben. Dazu gehört auch die passende Kleidung, die man bei dem Gespräch tragen soll. Nicht zu aufdringlich sondern dezent, jedoch ohne seine Persönlichkeit zu verändern. Vorhandene Tattoos sollen versteckt sein, Piercings im Gesicht müssen vor dem Gespräch entfernt werden. Verwendet man Parfum, sollte es dezent verwendet werden. Ein gepflegtes Äußeres ist wichtig, denn bei dem Bewerbungsgespräch zählt unter Anderem auch der erste Eindruck. Das Auftreten muss selbstbewusst und sicher sein, jedoch nicht überheblich. Handys sind unbedingt auszuschalten, denn es macht keinen guten Eindruck, wenn während des Gesprächs das Handy läutet. Fragen den zukünftigen Chefs müssen in kurzen Sätzen, die aussagekräftig sind, beantwortet werden. In den Trainingsmaßnamen lernt man ebenso, dass man sich vorher schon über das Unternehmen, bei dem man sich bewirbt informieren soll. Auf die Frage des Chefs wie die Gehaltsvorstellungen sind, sollte man weder überhöhte noch zu niedrige wählen. Der Coach weiß genau, wie viel man in welcher Branche und für welche Arbeit man verdient.
Diesen soll man dem Chef auf die Frage mitteilen. Möchte man eine Umschulung, jedoch weiß man nicht für welchen Beruf man geeignet ist (das gilt auch für Personen, die eine Lehrstelle suchen) bieten die Coachs einen Eignungstest an. Bei diesem Test werden die Talente und Neigungen des Arbeitssuchenden ausgewertet. Danach wird zusammen mit dem Coach ein Plan erstellt, wie die weitere Vorgehensweise aussehen soll. Der erste Schritt ist, einen Praktikumsplatz zu finden. Ist das geschafft, kann es ohne weiteres sein, dass der Praktikant in ein Lehrverhältnis übernommen wird.
