Bevor man zu chemischen Medikamenten greift ist es vorteilhaft, wenn man es erst einmal mit pflanzlichen Mitteln versucht. Vorteil dieser ist, dass sie gut verträglich sind. Pflanzliche Heilstoffe kennt man bereits aus der Homöopathie, die häufig von Ärzten als Alternative eingesetzt werden. Nebenwirkungen bei pflanzlichen Medikamenten (Phytopharmaka) gibt es sehr selten. Pflanzliche Medikamente wurden schon vor Hunderten Jahren eingesetzt, meist in Form von Tees.
Erkältungen
Bei Erkältungen greift man auf Kamille, Lavendel und Thymian zurück. Kamillentee wird nicht nur zum Trinken verwendet, sondern auch um Nasenspülungen durchzuführen. Schleimlösend wirkt ein Tee aus Thymian. Lavendel wirkt beruhigend und sorgt für einen guten Schlaf.
Magenbeschwerden und Durchfall
Bei Magenbeschwerden hilft Kamille, den Magen zu beruhigen. Der Tee muss ungezuckert und lauwarm in kleinen Schlucken getrunken werden. Leidet man unter starkem Durchfall, helfen getrocknete Heidelbeeren.
Depressionen und Unruhe
Depressionen und Unruhe werden mit einem Extrakt aus der Passionsblume behandelt. Ebenfalls hilft Johannis-Krauttee, der mehrmals täglich getrunken wird. Da dieser bitter schmeckt, kann er mit Zucker oder Honig gesüßt werden.
Potenzprobleme
Nicht nur ältere Männer leiden unter Potenzproblemen, sondern auch Junge. Das bekannteste Mittel ist Viagra, doch es gibt auch einen Ersatz dafür. Leidet der Mann unter Potenzproblemen, kann er z. B. Cialis als Viagra-Ersatz einnehmen. Die Wirkung ist die Gleiche, als würde man Viagra einnehmen. Es ist jedoch besser verträglich und die Nebenwirkungen sind weitaus geringer. Um das Medikament verschrieben zu bekommen, ist ein Besuch beim Hausarzt oder Urologen notwendig. Das pflanzliche Medikament bekommt jeder verschrieben, der es braucht. Aufgrund der geringen Nebenwirkungen wird es Viagra vorgezogen.
Vorteile von Cialis:
- Kaum bis keine Nebenwirkungen
- Effektiv bei Potenzstörungen
- Verschreibungspflichtig
Wechselbeschwerden
Auch für die Symptome und Beschwerden, die während der Wechseljahre auftreten, hat die Naturapotheke viele Medikamente bereit. Gerade Schweißausbrüche sind sehr unangenehm, jedoch muss man nicht gleich auf chemische Medikamente zurückgreifen. In der Apotheke bekommt man pflanzliche Präparate rezeptfrei zu kaufen. Rosmarin ist hier sehr wirksam, dieser kann als Tee getrunken werden. Bäder mit Rosmarin vermindern die Schweißproduktion und haben eine beruhigende Wirkung. Nimmt man vor dem Schlafengehen ein Rosmarinbad, entspannt es und die Schlafstörungen, die ebenfalls in den Wechseljahren auftreten können, werden verringert.
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